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lyme-aktion.ch ist eine im Mai 2013 im Anschluss an die ersten weltweiten Protesttage gegründete Arbeitsgruppe.

Unser Ziel ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung von Borreliose-Patienten in allen Stadien. Dieses Ziel versuchen wir durch Aktionen, wie zum Beispiel Demonstrationen und durch Kontakte mit Ärzten zu erreichen.

Die Borreliose ist die am häufigsten von Zecken übertragene Infektion in der Schweiz. Das Bundesamt für Gesundheit geht von jährlich 10'000 Neuinfektionen aus. Wir gehen davon aus, dass die Zahl mindesten doppelt so hoch ist, weil die Sentinella-Statistik praktisch nur die Fälle erfasst, die durch die typische Wanderröte diagnostiziert werden können.Wie häufig Borreliosen mit Wanderröte verlaufen, unterliegt dem Expertenstreit. Die Angaben reichen von 30 bis 90 %. Alle anderen möglichen Beschwerden sind für die Borreliose nicht beweisend.

Aufgrund der unsicheren Diagnostik, der fehlenden Möglichkeit, den Therapieerfolg zu kontrollieren und der vielen Betroffenen, die nicht gesunden, ist weltweit ein Expertenstreit entbrannt, wie eine Borreliose zu diagnostizieren und behandeln ist. Unter dem Streit leiden vor allem die Patienten, weil derzeit geltende Lehrmeinung es ablehnt, die Patienten entscheiden zu lassen, welchen Leitlinien sie vertrauen möchten. Ausser Verhaltenstherapie und angepasstes körperliches Training hat geltende Lehrmeinung aber keine Lösungen parat. Fatal für diejenigen Betroffenen, die derart geschwächt oder von Schmerzen gepeinigt sind, dass sie nichtmal eine vernünftige Selbstversorgung schaffen.

Wie uns ein renommierter Chefarzt Infektiologie eines Universitätsspitals mitteilte, bekäme er Probleme mit der Versicherung, wenn er einen chronischen Gesundheitsschaden aufgrund einer Borreliose diagnostizieren würde. So bekommen die Betroffenen diverse andere Diagnosen und verschwinden von der Statistik. In der Folge werden weder an Diagnosemöglichkeiten noch an Therapien für chronische Verläufe geforscht. Betroffene, die durch einen chronischen Verlauf arbeitsunfähig werden, stranden auf dem Sozialamt, weil die meisten Diagnosen, die anstelle einer chronischen Borreliose gestellt werden, nicht zu einer Rente berechtigen.

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