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Konsumentenschutz: Betrüger vermehrt zur Rechenschaft ziehen

Von PPS

Mit Strafanzeigen gegen unlautere Geschäftemacher

(Bern)(PPS) Der Konsumentenschutz wird vermehrt Strafanzeige einreichen gegen Personen und Unternehmen, die unlautere Geschäftspraktiken betreiben: Unerwünschte Werbeanrufe, die nicht selten in einem ungewollten Vertragsabschluss enden oder undurchsichtige Anbieter im Internet, die sich zu spät als Fakeshops entpuppen und ohne Gegenleistung zu Geld kommen. Solchen unlauteren Methoden muss der Riegel geschoben werden. Dafür ist der Konsumentenschutz auf detaillierte Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Auf unkomplizierte Weise können daher derartige dreiste Sachverhalte neu über ein Onlineformular direkt dem Konsumentenschutz gemeldet werden. 

Unlautere Geschäftsmethoden sind weitverbreitet

Seit Jahren stehen die Konsumenten immer mehr Anbietern gegenüber, die  unlautere Geschäftsmethoden betreiben. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Konsumentinnen und Konsumenten hinters Licht zu führen:

Viele Konsumentinnen und Konsumenten, die Opfer einer solchen Betrügerei geworden sind, wissen sich nicht zu helfen, oder der Schaden ist zu gering, als dass man sich wehren würde. Zudem wird es im digitalen Umfeld für Betrüger leichter, die eigene Identität zu verbergen – die Fälle häufen sich und die Täter werden immer dreister und professioneller.

Gemeinsam gegen Betrüger vorgehen

Ab einer gewissen Anzahl gleichlautender Meldungen werden in Absprache mit den Partnerorganisationen FRC (Fédération romande des consommateurs) und ACSI (Associazione consumatrici e consumatori della Svizzera italiana) sowie dem Staatssekretariat für Wirtschaft Seco Strafanzeigen eingereicht. Die Zusammenarbeit mit dem Seco hat sich während den letzten Jahren bewährt und soll weitergeführt werden.
Der Konsumentenschutz hofft auf möglichst rege Nutzung des neuen Onlineformulars, damit möglichst viele unlautere Akteure ins Visier genommen werden können.

Über die Organisation:

Der Konsumentenschutz vertritt unabhängig, kompetent und engagiert die Interessen der Konsumentinnen und Konsumenten. Er ist in der Information und Beratung tätig, verhandelt mit Wirtschaft und Behörden und vertritt die Konsumenteninteressen auf politischer Ebene. Die Stiftung mit Sitz in Bern kann auf eine breit abgestützte Finanzierung zählen und agiert parteipolitisch unabhängig. Präsidentin: Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo, Geschäftsleiterin: Sara Stalder.

Pressekontakt:

Stiftung für Konsumentenschutz
Monbijoustrasse 61
Postfach, 3001 Bern

Telefon 031 370 24 24
info @ konsumentenschutz.ch
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