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Ein grosser Schritt für den Ständerat, ein zu kleiner Schritt fürs Klima

Von PPS

(Bern)(PPS) Für die Klima-Allianz bleibt der Vorschlag zum CO2-Gesetz trotz Verbesserungen vom Ständerat völlig ungenügend, um die schlimmen Folgen der Klimakrise abzuwenden. Es liegt am neuen Nationalrat, das deutlich nachzubessern.

Zitate

Patrick Hofstetter, WWF-Klimaschutzexperte: «Mit dem aktuellen Reduktionsziel verlieren wir klar den Wettlauf gegen die Zeit. Dieses entspricht einer weltweiten Erwärmung von mehr als drei Grad, was für die Schweiz mehr als sechs Grad Erwärmung bedeuten könnte. Mit erheblichen Folgen für uns alle.»

Georg Klinger, Klimaexperte bei Greenpeace: «Die Schweizer Finanzflüsse sind unser grösster Klima-Hebel, es ist richtig, dass der Ständerat sie ins Gesetz aufnimmt. Die Regeln müssen nun vom Nationalrat konkretisiert werden mit dem Ziel, dass weder Banken noch Pensionskassen weiterhin auf fossile Energien und damit die Klimakatastrophe wetten.»

Stefan Salzmann, Fachexperte Klimapolitik bei Fastenopfer, Co-Präsident der Klima-Allianz Schweiz: «Der Ständerat lässt offen, aus welcher Kasse die Schweiz ihren Beitrag an die Klimafinanzierung von rund 1 Mrd. Fr pro Jahr bezahlen soll. Dies muss von den CO2-Verursachern bezahlt werden, statt wie aktuell auch noch von den Mittel der Armutsbekämpfung abgezwackt zu werden.» 

Stéphanie Penher, Bereichsleiterin Verkehrspolitik und Kommunikation VCS: «Die vorgeschlagenen Massnahmen im Verkehrsbereich bedeuten, dass Verkehrsemissionen zwar teilweise kompensiert, aber kaum reduziert werden. Damit ist die nötige Dekarbonisierung der Mobilität nicht zu schaffen.» 

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