Aivis-OS startet als Architekturplattform für AI Visibility

Aivis-OS startet als Architekturplattform für AI Visibility
Bild Rechte: 
Norbert Kathriner

(Bern)(PPS) Mit Aivis-OS startet eine neue Architekturplattform, die Sichtbarkeit in KI-Systemen grundlegend neu denkt. Statt generative KI als weiteren Marketing-Kanal zu behandeln, positioniert sich Aivis-OS als Betriebssystem für maschinenlesbare Organisationen - und adressiert damit ein Problem, das mit klassischen SEO-, GEO- oder Monitoring-Ansätzen nicht lösbar ist.

Denn in generativen Systemen wie ChatGPT, Google AI Overviews oder anderen Answer Engines existieren keine stabilen Rankings mehr. Inhalte werden nicht mehr aufgerufen, sondern ingestiert, fragmentiert, gewichtet und zu Antworten synthetisiert. Für Unternehmen bedeutet das: Sichtbarkeit ist kein Platz mehr, sondern ein Wahrscheinlichkeitszustand, der von Struktur, Kontext und Evidenz abhängt.

Von Optimierung zu Architektur

Der Markt für AI Visibility reagiert bislang vor allem mit Monitoring-Tools: Erwähnungen werden gezählt, Prompts simuliert, "Share of Voice" gemessen. Diese Ansätze zeigen, was KI-Systeme ausgeben - sie erklären jedoch nicht, warum bestimmte Informationen erscheinen oder verschwinden.

Aivis-OS verfolgt einen anderen Ansatz. Die Plattform setzt inside-out an der Daten- und Inhaltsarchitektur selbst an. Ziel ist es, Informationen so zu modellieren, dass KI-Systeme sie eindeutig erkennen, korrekt verknüpfen und verlässlich zitieren können - ohne zu raten.

"AI Visibility ist kein Kommunikationsproblem, sondern ein Problem der Datenübertragung", sagt Norbert Kathriner. "Wenn Inhalte durch probabilistische Pipelines laufen, verlieren sie ohne explizite Struktur zwangsläufig Kontext. Aivis-OS setzt genau dort an."

Fünf Layer für maschinenlesbare Organisationen

Kern von Aivis-OS ist ein klar definiertes Architekturmodell aus fünf aufeinander aufbauenden Layern:

  1. Identity - Entitäten wie Organisationen, Personen, Produkte oder Dokumente werden global und stabil definiert, unabhängig von einzelnen URLs.

  2. Semantic Graph - Bedeutung entsteht aus expliziten Relationen, Hierarchien und Gültigkeitskontexten, nicht aus Textnähe.

  3. Transport-Safe Content - Inhalte werden so strukturiert, dass sie auch nach Fragmentierung und Vektorisierung semantisch stabil bleiben.

  4. Machine Interface Layer - Die Website fungiert als read-only API für KI-Systeme und projiziert einen kanonischen Wissenszustand in standardisierte Formate wie JSON-LD.

  5. Evidence Monitoring - Statt Rankings misst Aivis-OS Attribution, Belegbarkeit, Relationenlogik sowie zeitliche und numerische Präzision.

Das Ergebnis ist keine kurzfristige Optimierung, sondern Resilienz: KI-Systeme müssen Informationen nicht interpretieren, sondern können sie referenzieren.

Kein Tool, sondern Infrastruktur

Aivis-OS (https://aivis-os.com/) versteht sich bewusst nicht als Plug-and-Play-Tool. Die Einführung erfordert Analyse, Architekturentscheidungen und technische Integration. Entsprechend richtet sich die Plattform an Organisationen, deren Geschäftsmodelle auf korrekter, konsistenter und überprüfbarer Information beruhen - etwa in regulierten Branchen, im Enterprise-Umfeld oder bei wissensintensiven Produkten und Services.

"Wer nur wissen will, ob eine Marke irgendwo erwähnt wird, braucht kein Aivis-OS", so Kathriner. "Wer sicherstellen muss, dass KI-Systeme die eigene Organisation korrekt verstehen, einordnen und zitieren, kommt an Architektur nicht vorbei."

Partnerstruktur und Markteinführung

Die methodische Verantwortung, Systemarchitektur und inhaltliche Steuerung von Aivis-OS liegen bei Norbert Kathriner und der Schweizer Digitalagentur Boutique für digitale Kommunikation.

Die technische Integration und Entwicklung der Software-Layer erfolgt gemeinsam mit dem Technologiepartner epoint, der auf Enterprise-Architekturen, API-first-Ansätze und skalierbare Systemlandschaften spezialisiert ist.

Für Markteinführung, Rollout und organisatorisches Onboarding arbeitet Aivis-OS mit erfahrenen Implementierungs- und Growth-Partnern wie der dmcgroup sowie marketos zusammen. Diese Struktur stellt sicher, dass Architektur, technische Umsetzung und operative Einführung klar getrennt und dennoch eng verzahnt bleiben.

Aivis-OS ist damit bewusst als Enterprise-Architekturprojekt konzipiert - nicht als Marketing-Add-on oder isolierte Softwarelösung.

Ausblick

Mit dem Launch positioniert sich Aivis-OS als Infrastruktur für eine Phase, in der Websites primär von Maschinen gelesen werden. Nicht als Reaktion auf einen kurzfristigen Trend, sondern als strukturelle Antwort auf die Funktionsweise generativer KI.

Über Aivis-OS
Aivis-OS ist eine Architekturplattform für AI Visibility. Sie definiert, wie Organisationen ihre digitale Repräsentation so strukturieren, dass generative KI-Systeme Identität, Kontext und Fakten zuverlässig erkennen, verknüpfen und belegen können.

Firmenportrait: 

Die Boutique für digitale Kommunikation GmbH ist eine inhabergeführte Digital- und Kommunikationsagentur mit Sitz in Wabern bei Bern und rechtlich als GmbH organisiert. Die Agentur ist auf maschinenlesbare Markenkommunikation im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz spezialisiert.

Der Schwerpunkt liegt auf AI-first Architekturen, semantischer Systemlogik und AI-kompatibler Markenführung. Statt klassischer Kampagnen- oder Kanaloptimierung arbeitet die Boutique an der strukturellen Grundlage digitaler Sichtbarkeit: Identität, Kontext, Datenmodelle und Evidenz.

Zu den Leistungen zählen die Konzeption und Umsetzung von AI-Visibility-Architekturen, Knowledge-Graph-Strukturen, Machine-Interface-Designs sowie strategische Beratung für Organisationen, deren Geschäftsmodelle von korrekter, konsistenter und überprüfbarer Information abhängen.

Pressekontakt: 

Norbert Kathriner
Boutique für digitale Kommunikation GmbH
Bächtelenweg 73
CH-3084 Wabern bei Bern

E: info @ norbert-kathriner.ch
T: +41 79 929 13 00