SBB setzt auf modernste Elektronik in ihren Zügen

(Bern)(PPS) Ob Kundeninformation in Echtzeit, Mobile-Empfang, Zugdurchsagen, Videoüberwachung oder automatische Passagierzählung: Auf den heutigen Zügen der SBB fährt modernste Elektronik mit. Um auf dem neusten Stand der Technik zu bleiben, wird die SBB in den nächsten Jahren die Bordelektronik von 260 Zügen des Regionalverkehrs ersetzen. Damit sind die Züge bereit für die Mobilität der Zukunft. Die SBB investiert rund 55 Millionen Franken.

Die SBB erneuert bis 2023 die Bordelektronik auf 261 Zügen des Regionalverkehrs für rund 55 Millionen Franken. Künftig können in diesen Zügen Informationen oder Ereignismeldungen aus dem Online-Fahrplan in Echtzeit angezeigt werden, sowohl optisch wie auch akustisch. Zudem ermöglicht die Erneuerung, auch spezifische Informationen zu Baustellen oder Grossveranstaltungen anzuzeigen. Weiter werden auch die Sicherheitstechnologien auf den Zügen verbessert. Dies beinhaltet modernere Überwachungssysteme (digitale statt analoge Videos), neue Fahrgastsprechstellen für den Ernstfall sowie eine verbesserte Notbremsalarmierung. So kann der Lokführer nach einer Betätigung der Notbremse direkt mit den Fahrgästen kommunizieren.

Erster Prototyp Ende 2018 erwartet

Mit der Investition wird auch eine Standardisierung von Software erreicht, insbesondere im Bereich der Kundeninformationssysteme. Einige Komponenten haben zudem das Ende der Lebensdauer erreicht, was eine Erneuerung nötig macht. Mit dieser einher geht auch eine Verbesserung der Zuverlässigkeit bzw. Qualität der Systeme. Von der Umrüstung betroffen sind sämtliche Fahrzeuge des Regionalverkehrs, die ersten erneuerten Fahrzeuge sind jene der Flirt-Flotte. Der erste Prototyp eines erneuerten Fahrzeugs wird gegen Ende 2018 erwartet. Für die Modernisierung der ICT-Plattform muss jedes Fahrzeug komplett aus dem Verkehr genommen werden. Die Umrüstung eines Fahrzeuges dauert in der Regel rund zwei Wochen mit Umbau und Inbetriebnahme.

25 Kilometer Ethernet-Kabel

Neben dem Ersatz der ICT-Plattformen werden an 288 weiteren Regionalverkehrs-Zügen die Kundeninformationssysteme erweitert. Insgesamt werden in den kommenden Jahren 1590 neue Fahrgastsprechstellen, 179 Videosysteme, 565 Rechner für Bordelektronik, 1012 Netzwerk-Switche sowie 25 Kilometer Ethernet-Kabel verbaut.

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