Wohnbaugenossenschaften Schweiz erfreut über Zustimmung zu neuem EGW-Rahmenkredit

(Zürich) 1900 Mio. für Bürgschaften zugunsten des gemeinnützigen Wohnungsbaus

Der Ständerat hat heute einen neuen Rahmenkredit für Bürgschaften in der Wohnraumförderung bewilligt. Mit dem Kredit von 1900 Millionen Franken verbürgt der Bund Anleihen der Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger. Dies ermöglicht Wohnbaugenossenschaften günstige Finanzierungen und langfristig tiefe Mietzinse. Der Ver-band Wohnbaugenossenschaften Schweiz begrüsst, dass damit eine wichtige Wohnraumförderung fortgesetzt werden kann.

Wohnbaugenossenschaften Schweiz, der Verband der gemeinnützigen Wohnbauträger, ist erfreut über diesen Entscheid des Ständerats: „Die Bürgschaften des Bundes sind eines der wirkungsvollsten Instrumente der Wohnraumförderung“, betont Louis Schelbert, Nationalrat (Grüne) und Präsident des Verbands. „Sie leisten einen zentralen Beitrag zur Versorgung mit preisgünstigem Wohnraum: Rund 27‘000 Wohnungen konnten in den letzten 12 Jahren dank den Bürgschaften günstig finanziert werden – ohne, dass es den Bund einen Franken gekostet hätte.“ Ausgabenwirksam würden die Mittel nur, wenn eine Bürgschaft eingelöst werden müsste, was bisher noch nie der Fall war.

Dank den Bürgschaften des Bundes kann die Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger (EGW) am Kapitalmarkt zu vorteilhaften Konditionen Mittel beschaffen. Diese stellt sie gemeinnützi-gen Bauträgern als günstige Finanzierungslösung zur Verfügung. Der laufende Rahmenkredit für Bürgschaften wird im Laufe von 2015 ausgeschöpft sein. Der Bundesrat hat deshalb dem Parlament für die nächsten sechs Jahre einen neuen Kredit von 1900 Millionen Franken beantragt. Der Stände-rat hat diesen heute bewilligt, der Nationalrat wird voraussichtlich im Frühling darüber befinden.

Das Wohnraumförderungsgesetz (WFG)
Im Rahmen des WFG von 2003 übernimmt der Bund Bürgschaften für die Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger (EGW) und die Hypothekarbürgschaftsgenossenschaft (HBG). Aus-serdem speist er einen Fonds de Roulement, den die beiden Dachverbande des gemeinnützigen Wohnungsbaus (Wohnbaugenossenschaften Schweiz und Wohnen Schweiz) verwalten. Daraus können sie gemeinnützigen Bauträgern für die Restfinanzierung von Neubauprojekten, Erneuerun-gen oder für den Landerwerb zinsgünstige und rückzahlbare Darlehen vergeben.

Pressekontakte: Louis Schelbert, Präsident Wohnbaugenossenschaften Schweiz, 079 730 75 01; Urs Hauser, Direktor Wohnbaugenossenschaften Schweiz, 044 360 28 40; Rebecca Omoregie, Medienstelle Wohnbauge-nossenschaften Schweiz, 044 360 26 66.

Firmenportrait: 

Wohnbaugenossenschaften Schweiz ist die Dachorganisation von mehr als 1000 Wohnbaugenossenschaften und weiteren gemeinnützigen Wohnbauträgern mit insgesamt gegen 140'000 Wohnungen. Der 1919 gegründete Verband steht im Dienste seiner Mitglieder, die auf gemeinnütziger Grundlage preisgünstigen Wohnraum erstellen und bewirtschaften. Zusammen mit ihnen strebt er im ganzen Land eine ausreichende Versorgung mit preisgünstigem, vorzugsweise genossenschaftlichem Wohnraum an.

Die Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger wurde 1990 von den Dachverbänden des ge-meinnützigen Wohnungsbaus gegründet. Sie beschafft am Kapitalmarkt Gelder für die günstige Finanzierung des gemeinnützigen Wohnungsbaus, insbesondere durch die öffentliche Ausgabe von Obligationenanleihen in eigenem Namen, aber im Auftrag und für Rechnung der daran beteiligten Mitglieder. Die Anleihen der EGW werden vom Bund verbürgt und sind deshalb mit dem bestmöglichen Rating AAA bewertet. Seit ihrer Gründung hat die EGW 72 Emissionen mit einem Gesamtvolumen von rund 5.05 Milliarden Franken durchgeführt.

Pressekontakt: 

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