Zürcher Unternehmen lanciert autonomes Agentensystem GieniABX
Was von der Arbeit übrig bleibt – die dritte KI-Generation erreicht die Schweiz
(Zürich)(PPS) Das Zürcher Unternehmen Gieni lanciert mit GieniABX eine neue Software-Kategorie für autonome Unternehmensausführung, welche komplette Geschäftsprozesse eigenständig und vollautomatisiert umsetzt. Obwohl die finale Freigabe noch immer beim Nutzer liegt, adressiert GieniABX so die zentrale Schwachstelle der bisherigen KI-Welle, den sogenannten «Execution Gap», der bei Chatbots und Copiloten bestehen bleibt. Das neuartige KI-Agentensystem ist ab sofort über den Microsoft Marketplace sowie über etablierte Microsoft-Distributoren und online verfügbar.
«Chatbots, Copiloten und intelligente Suchsysteme liefern heute innerhalb weniger Sekunden Antworten auf komplexe Fragestellungen und unterstützen Mitarbeitende bei Recherchen, Analysen und Wissensarbeit. Trotz dieser technologischen Fortschritte kämpfen Unternehmen weltweit mit stagnierender Produktivität, zunehmendem Fachkräftemangel und einer stetig wachsenden administrativen Belastung», sagt Timur Göreci, operativer Geschäftsführer der Gieni AG. Der Grund dafür liege nicht in fehlenden Informationen, sondern in der Art und Weise, wie Unternehmen heute Arbeit organisierten.
Timur Göreci betont: «Die eigentliche Arbeit endet nicht mit der Antwort einer KI, sondern beginnt erst danach. Aufgaben wie Berichterstellung, Informationsbewertung, CRM-Pflege, Präsentationen oder Kommunikationsprozesse werden heute grösstenteils noch manuell erledigt. Die nächste Entwicklungsstufe künstlicher Intelligenz besteht deshalb darin, Unternehmensarbeit zuverlässig und automatisiert auszuführen.»
Mit GieniABX lanciert das Zürcher Unternehmen ein europaweit neuartiges «Execution System», das komplette Unternehmensaufgaben plant, koordiniert und bis zum fertigen Ergebnis realisiert.
KMU erhöhen Produktivität – Mitarbeitende dirigieren KI-Agenten
GieniABX orchestriert interagierende KI-Agenten, die vielschichtige Arbeitsschritte selbstständig planen und abschliessen. Damit schafft Gieni den Zugang zu einer neuen Generation der Künstlichen Intelligenz, die nicht nur Informationen liefert, sondern vollständige Geschäftsprozesse selbstständig ausführt. Derek Tanner, CEO der Gieni AG, erklärt: «Mit GieniABX werden wir die Arbeit der Zukunft massgeblich umgestalten. Das Agentensystem analysiert Anforderungen, plant die notwendigen Arbeitsschritte, beschafft und bewertet relevante Informationen, koordiniert verbundene Anwendungen und erstellt fertige Resultate zur Freigabe durch den Menschen. Ob Marktanalysen, Reports, Datenaufbereitung, Prozesskoordination oder administrative Abläufe: GieniABX übernimmt die operative Umsetzung bis zum abgeschlossenen Ergebnis.»
Über das Model Context Protocol (MCP) verbindet sich die Plattform mit mehr als 3'000 Anwendungen – von Microsoft Outlook bis zu branchenspezifischen Systemen – und wird vollständig in natürlicher Sprache gesteuert. Gleichzeitig lernt das System kontinuierlich aus Präferenzen, Prozessen und Entscheidungsmustern und verbessert mit jeder ausgeführten Aufgabe seine Leistungsfähigkeit. Das Execution System wurde dabei bewusst unabhängig von bestehenden KI-Modellen entwickelt.
Derek Tanner, CEO der Gieni AG, erklärt: «Wir entwickeln die Ausführungsebene für Unternehmen. Unser Ziel besteht darin, operative Wissensarbeit zuverlässig, sicher und nachvollziehbar auszuführen – unabhängig davon, welches Foundation Model im Hintergrund arbeitet.»
Nahtlos in die Microsoft-Welt integriert
GieniABX wurde auf Microsoft Azure entwickelt und nutzt Microsoft AI Foundry zur Orchestrierung der KI-Workflows sowie Microsoft Entra ID für Identitäts- und Sicherheitsmanagement. Darüber hinaus ist die Plattform nativ in Microsoft 365, Microsoft Teams und Microsoft Copilot integriert. Für Unternehmen bedeutet dies maximale Kontinuität: Sie profitieren von autonomen KI-Funktionen, ohne ihre bestehende Microsoft-Landschaft verändern oder zusätzliche Systeme einführen zu müssen.
Datenhoheit als Architekturprinzip
Datensouveränität bildet einen zentralen Bestandteil der Plattformarchitektur. Sämtliche Cloud-Ausführungen erfolgen auf Microsoft-Servern in Europa. Eine europaweite Besonderheit ist die Möglichkeit einer lokalen Installation: Als schweizweit einziger Anbieter ermöglicht die Gieni AG den vollständigen On-Premises-Betrieb einer ABX-Lösung – entwickelt und betrieben in Schaffhausen und ohne Anbindung an das öffentliche Internet.
«Schweizer Unternehmen wollen die Produktivitätsgewinne der KI, aber nicht um den Preis ihrer Datenhoheit», sagt Timur Göreci und betont: «GieniABX läuft auf Wunsch auf Servern in der Schweiz oder lokal beim Kunden, speichert weder Passwörter noch Chatverläufe. Über den Microsoft Marketplace und unsere Channel-Partner ist der Einstieg jetzt für jedes Unternehmen unkompliziert möglich. Ob Cloud, Hybrid oder On-Premises: Wir bauen die Lösung dort, wo der Kunde sie braucht.»
Mit dem Marktstart von GieniABX bekräftigt die Gieni AG ihre Position als europaweit führender Anbieter für autonome KI-Ausführung. Das neuartige System ermöglicht Unternehmen den entscheidenden Schritt von KI-gestützter Assistenz hin zu echter operativer Autonomie.
Über Gieni AG
Die Gieni AG mit Sitz in Zürich entwickelt KI-gestützte Unternehmenssoftware für die nächste Generation der Unternehmensarbeit. Mit GieniExplorer analysieren Unternehmen Märkte, Lieferketten und industrielle Daten, während GieniABX daraus konkrete Unternehmensprozesse und Ergebnisse ableitet und interagierende KI-Agenten komplexe Arbeitsabläufe selbstständig planen und ausführen lässt. Gemeinsam verbinden beide Systeme Intelligence und Execution – von der Analyse bis zur autonomen Unternehmensausführung. gieniabx.com
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