Challengen wir die 300 Reichsten

Challengen wir die 300 Reichsten
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Solidar Suisse

(Zürich)(PPS) Heute veröffentlicht die Zeitschrift «Bilanz» ihr Ranking der 300 Reichsten der Schweiz. Das Vermögen einiger Milliardär*innen wächst, während sich gleichzeitig die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, stark beschleunigt. Deshalb warnt Solidar Suisse vor der drastischen Zunahme extremer Ungleichheit und deren Gefahren. Die NGO ruft mit ihrer Kampagne «Challenge die Superreichen» dazu auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und Solidarität zu zeigen.

Laut der Bilanz beläuft sich das Vermögen der 300 reichsten Menschen in der Schweiz heute auf 820,975 Milliarden Franken. Die Familie Bertarelli zum Beispiel hat 16 bis 17 Millionen Franken auf dem Konto. Die Folgen der Corona-Pandemie, des Krieges oder des Klimawandels scheinen nur geringe Auswirkungen auf die Vermögen der Reichen zu haben, während in diesem Jahr laut der Organisation Oxfam weitere 263 Millionen Menschen weltweit Gefahr laufen, in extreme Armut zu rutschen.

Die Kehrseite der Medaille: Die ärmsten 3 Milliarden

«Egal wie viele Stunden wir arbeiten und versuchen, genug Geld für die täglichen Ausgaben zu verdienen, es reicht nicht aus», sagt etwa Khin San Win, die dafür kämpft, ihre drei Kinder in Thailand zu ernähren. Diese Realität wird von Milliarden anderer Menschen auf der Welt geteilt, die weniger als fünf Franken pro Tag zum Leben und damit keine Möglichkeit haben, über die Runden zu kommen.

Das Beispiel der Solidarität: Challengen wir die Superreichen

Solidar Suisse kämpft gegen diese extreme, brandgefährliche Ungleichheit und will eine gesellschaftliche Debatte über Vermögensverteilung und faire Besteuerung ankurbeln. Die Organisation pocht auf nachhaltige, strukturelle Veränderungen – angefangen mit der Kampagne «Challenge die Superreichen»: Schweizerinnen und Schweizer können mit gutem Beispiel vorangehen und Solidarität zeigen. Mit einer kleinen Spende zugunsten der vernachlässigten Menschen in der Welt werden gleichzeitig ein*e Milliardär*in in der Schweiz (Magdalena Martullo-Blocher, Ernesto Bertarelli oder Ivan Glasenberg) herausgefordert, das Gleiche zu tun, multipliziert mit 20'000. Denn im Schnitt besitzen die 300 Reichsten der Schweiz 20’000-mal mehr als die Bevölkerung. 

Bisher haben bereits über 500 Spenderinnen und Spender einen der Milliardär*innen herausgefordert. Zudem wird die Kampagne von Persönlichkeiten wie Tamara Funiciello und Carlo Sommaruga unterstützt.
 
Beteiligen Sie sich an der Kampagne von Solidar Suisse
Mehr Informationen zur Kampagne gibt es auf der Kampagnenseite.
Bild- und Videomaterial sowie Beispiele aus den Solidar-Projektländern finden Sie unter diesem Link: dropbox.com/scl/fo/jk64giby2ivm8sdxu459x/h?dl=0&rlkey=tds1anb2je56jug4ezwlh0b00

Pressekontakt: 

Solidar Suisse
Quellenstrasse 31
Postfach 2228
8031 Zürich

 

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