1. Mai: Schweizweit rund fünfzig Demos und Feiern geplant

1. Mai: Schweizweit rund fünfzig Demos und Feiern geplant
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Schweizerischer Gewerkschaftsbund

Der Tag der Arbeit 2026

(Bern)(PPS) Zum Tag der Arbeit finden am 1. Mai in der ganzen Schweiz an rund 50 Orten Demonstrationen und Feiern statt.

Die Reallöhne kommen kaum vom Fleck. Der Stress bei der Arbeit steigt. Immer mehr Arbeitnehmende werden krank. Die Krankenkassen-Prämienlast wird immer unerträglicher. Und wegen der Wohnungsnot in den Zentren wird es immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Auf der ganzen Welt – von den USA über Italien bis zur Schweiz – versuchen Rechtspopulisten aus diesen Themen Kapital zu schlagen. Statt die Probleme der Arbeitnehmenden zu lösen, schieben sie alles auf die Migration. Um von den Problemen abzulenken. Und um Lösungen, welche die Arbeitgeber und die Gutverdiener etwas kosten, zu verhindern.

In der Schweiz ist es die extreme SVP-Initiative. Die Unsicherheit in der Welt nimmt zu. Gerade jetzt bringt die SVP eine radikale Initiative an die Urne, die die Schweiz ins Chaos stürzen könnte. Eine Annahme würde zur Kündigung der bilateralen Verträge mit der EU führen, unserem wichtigsten Handelspartner. Damit gefährdet sie Arbeitsplätze in der Schweiz. Auch das Schweizer Lohnniveau ist bedroht. Mit dem Ende der Personenfreizügigkeit fällt der Lohnschutz weg. Fehlende Kontrollen öffnen Tür und Tor für Lohndumping.

Die Gewerkschaften mobilisieren am 1. Mai 2026 deshalb unter dem Motto: Jobs und Löhne verteidigen. Nein zur Abschottung. Den 1.-Mai-Aufruf des SGB sowie eine Übersicht aller Veranstaltungen in der Schweiz finden Sie auf www.erster-mai.ch

Pressekontakt: 

Schweizerischer Gewerkschaftsbund
Monbijoustrasse 61, 3007 Bern
Tel. 031 371 01 01

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