SP Schweiz - Die SP kämpft für Erasmus+

SP Schweiz - Die SP kämpft für Erasmus+
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SP Schweiz

(Bern)(PPS) Die Sozialdemokratische Fraktion hat heute Nachmittag an einer Aktion von «Youth Plan», der Kampagne für die Förderung eines gesamteuropäischen Jugendplans, teilgenommen. Der jüngste Schweizer Ausschluss aus dem Projekt Erasmus+ muss mit allen Mitteln bekämpft werden. Deshalb wird die SP-Fraktion während der nächsten Session den Bundesrat in einer Motion dazu auffordern, die Verhandlungen bezüglich der Vollassoziierung der Schweiz ans Austauschprogramm Erasmus+ umgehend wiederaufzunehmen.

In ganz Europa haben junge Menschen den heutigen Tag genutzt, um sich für ihre Anliegen stark zu machen. Bei den verschiedenen Aktionen stehen der Zugang zu kulturellen Angeboten, die Verbesserung der beruflichen Perspektiven und vor allem die Förderung des Erasmus+ Programms im Vordergrund.

Zusammen mit der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) hat die SP-Fraktion in Bern an einer dieser Aktionen teilgenommen und ihre Unterstützung für die von der SAJV lancierte Petition ausgesprochen. Die Haltung des Bundesrats, sich lediglich auf eine teilweise Teilnahme der Schweiz an Erasmus+ zu beschränken, ist nicht akzeptabel.

Die aktuelle Übergangslösung ist eine weitere Spätfolge der SVP-Zuwanderungs-Initiative. Sie zwingt unsere Hochschulen dazu, sich individuell um Austauschmöglichkeiten zu bemühen und verschlechtert dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit. Zudem werden unsere Lernenden bei dieser Übergangslösung nicht berücksichtigt, was ihre Aussichten auf einen Austausch in Europa drastisch verschlechtert. 

«Alle jungen Menschen sollten von Erasmus+ profitieren können. Das gilt nicht nur für Studierende, sondern auch für Lernende und junge Erwerbstätige.», betont SP-Nationalrat Mathias Reynard (VS). Deshalb wird er während der nächsten parlamentarischen Session eine Motion einreichen, um den Bundesrat dazu zu bewegen, die Verhandlungen mit Europa umgehend wiederaufzunehmen. Zudem wird SP-Nationalrätin Min Li Marti in einem Postulat die Einführung von Jugendkulturgutscheinen vorschlagen, welche die demokratische und kulturelle Bildung fördern sollen.

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